Ein guter Entscheid ist nicht immer der richtige.

Gute Führung sucht nicht den perfekten Entscheid. Sondern den tragfähigen. Denjenigen, der Bewegung erlaubt, auch wenn er nicht makellos ist. Wer führt, übernimmt Verantwortung. Nicht für absolute Richtigkeit, sondern für das sichere Gehen im Ungewissen.

Daniel Frei - The Empty Leader - These 13: Ein guter Entscheid ist nicht immer der richtige. Illustration: Daniel Frei

Führung ist keine Mathematik. Es gibt keine Formel, die immer stimmt. Manchmal ist es besser, sich für den zweitbesten Weg zu entscheiden, als im Warten auf die makellose Lösung zu erstarren.

Ein guter Entscheid ist einer, der getragen werden kann. Von Ihnen selbst und von den Menschen, die mit Ihnen gehen. Er anerkennt, dass Fehler dazugehören, und Entwicklung wichtiger ist als Unfehlbarkeit.

Führung ist Haltung zur Ungewissheit. Sie ist die Bereitschaft, Schritte zu machen, auch wenn der Boden noch nicht vollständig vermessen ist. Wer immer auf den «richtigen» Moment oder die «perfekte» Lösung wartet, entscheidet am Ende gar nicht. Und auch das ist eine Entscheidung. Nur ohne Verantwortung.

Wann haben Sie zuletzt eine Entscheidung hinausgezögert, weil Sie auf den «richtigen» Moment, die perfekte Lösung gewartet haben? Was hätte sich verändert, wenn Sie stattdessen einfach einen guten, gangbaren Weg gewählt hätten?

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Warum ist wieso anders als warum?

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Nicht der Schatten ist gefährlich, sondern die Unkenntnis dessen.