Sind wir bereit für den kommenden Verlust an Erwerbsarbeit? Über den Umbau unserer Gesellschaft und die Rückkehr zur gemeinschaftlichen Verantwortung
Nachfolge ist mehr als ein Plan, sie ist ein Prozess. Oft ein schmerzhafter. Wenn Unternehmerinnen und Unternehmer ihr Lebenswerk übergeben, endet nicht nur ein Kapitel im Firmenbuch. Es beginnt eine stille, innere Reise: der Abschied von einer Rolle, einer Identität, einem Ort der Wirksamkeit. Was rational meist durchdacht erscheint, Exit-Strategie, Unternehmensbewertung, Nachfolgeregelung, bleibt emotional oft unbearbeitet. Dabei ist genau das der Schlüssel für eine gelingende Übergabe: das Loslassen. Das Trauern. Das Anerkennen des Endes.
Warum ich ein bedingtes Grundeinkommen befürworte und gegen das bedingungslose bin
In der Ära der Digitalisierung, Automatisierung und künstlichen Intelligenz setze ich mich mit der Frage auseinander, wie wir ein würdiges Leben für alle gewährleisten können. Während das Grundeinkommen kontrovers diskutiert wird, sehe ich im bedingten Grundeinkommen mehr Potenzial als im bedingungslosen. Mit Einflüssen globaler Ereignisse, Hypothesen zum menschlichen und gesellschaftlichen Wesen und der Betonung des sozialen Werts der Arbeit argumentiere ich für ein System, das unsere individuellen und gesellschaftlichen Bedürfnisse erfüllt. Das bedingte Grundeinkommen könnte die Lösung sein, um die Vorteile menschlicher Gestaltungskraft und Reziprozität beizubehalten und gleichzeitig die Herausforderungen der Automatisierung zu bewältigen.