Führung ohne Selbstführung ist Show.
Wer sich selbst nicht führen kann, inszeniert Führung, statt sie zu leben.
Die Führung der Zukunft hört auf die, die nicht am Tisch sitzen.
Es reicht nicht mehr, diverse Stimmen einzuladen. Wahre Führung sucht sie aktiv. Auch dort, wo sie unbequem, ungeübt oder marginalisiert sind. Führung wird zum Übersetzer, Brückenbauer, Raumhalter.
Führung beginnt dort, wo Angst nicht mehr entscheidet.
Angst ist schnell. Sie reagiert, bevor man denkt, zieht den Raum zusammen, macht hart, kurzsichtig. Unter Angst wird Führung eng, Entscheidungen defensiv. Sprache wird vorsichtig oder scharf. Beides trennt.